Schweiz
Kfz-Versicherung
 
 

Kfz-Versicherung




In der Schweiz gibt es vier verschiedene Deckungsarten in der Autoversicherung: 

* Haftpflicht

* Teilkasko

* Voll- oder Kollisionskasko

* Insassen-Unfallschutz 

Die Haftpflichtversicherung ist eine Pflichtversicherung. Alle anderen sind freiwillig. Während die Voll-/Kollisionskasko bzw. die Teilkasko ausschließlich das Fahrzeug absichern, beschränkt sich der Insassen-Unfallschutz auf, wie der Name sagt, ausschließlich nur auf die Insassen. Bei den beiden Kaskovarianten ist demnach das Fahrzeug versichert, egal, wer es zum Zeitpunkt des Unfalles gelenkt hat.



Wie bereits erwähnt ist die Haftpflicht-Versicherung gesetzlich geregelt und somit obligatorisch. Die Versicherung deckt Sach- und Personenschäden ab, die mit dem eigenen Fahrzeug anderen Personen (Drittpersonen) zugefügt wurden. Die Leistungen in einem Versicherungsfall sind bei allen Anbietern weitestgehend identisch. Allerdings gibt es Unterscheide in den zu zahlenden Prämien. Hier lohnt sich demnach ein Vergleich mehrerer Versicherungsgesellschaften miteinander. Die Teilkasko-Versicherung ist eine freiwillige Versicherung. 

Mit dieser können eine Reihe von unterschiedlichen Schäden abgedeckt werden. Die Kombination kann der Versicherungsnehmer bestimmen oder wird von der Versicherungsgesellschaft vorgegeben. Dabei können die Leistungen von Versicherung zu Versicherung abweichen. So können mit einer Teilkasko u.a. folgende Bereiche abgedeckt werden: Feuer, Vandalismus, Marderschäden, Glasbruch und Kollision mit Tieren. Die Kollisionskasko-Versicherung ist ebenfalls freiwillig und versichert selbstverschuldete Schäden am Fahrzeug. Sie kann nicht einzeln abgeschlossen werden, sondern nur in Verbindung mit der Teilkasko-Versicherung. Hier muss man beim Abschluss genau darauf achten, da einige Versicherungsgesellschaften eine Kombination von Teilkasko-Versicherung in Verbindung mit der Kollisionskasko-Versicherung gerne als Vollkasko-Versicherung anbieten. Auch die Insassen-Unfall-Versicherung ist freiwillig.

Abgedeckt sind durch diese Art der Versicherung Personenschäden an Fahrer und aller weiteren Insassen. Dazu zählen u.a. Arbeitsunfähigkeit, Krankentagegeld bei Spitalaufenthalt und die Zahlung von generellen Gesundheitskosten. Hier gibt es verschiedene Modelle. So kann die Insassen-Unfall-Versicherung nur für den Fahrer oder den Beifahrer abgeschlossen werden. Oder aber auch zusätzlich für alle Insassen. Überflüssig wird die Deckung allerdings in dem Moment, in dem die Mitfahrer (egal, ob Beifahrer oder weitere Insassen) bereits gegen Unfall versichert sind, z.B. durch den Arbeitgeber oder die Krankenkasse. Ein Vergleich der Prämien bei den Versicherungsgesellschaften lohnt sich auf jeden Fall. So lässt sich mitunter eine Menge Geld sparen bzw. bekommt man durch einen Vergleich die beste Leistung für sein Geld.