Schweiz
Kfz-Steuern
 
 

Kfz-Steuern




Die KFZ-Steuer ist in der Schweiz abhängig von Fahrzeug und Kanton. Wer seinen Wohnsitz von Deutschland in die Schweiz verlegen möchte, darf sein Auto als Umzugsgut Steuerfrei anmelden. Einzige Bedingungen: Der Besitzer muss das Fahrzeug seit mindestens 6 Monate in Gebrauch halten und darf es nach der Einfuhr in die Schweiz spätestens nach einem Jahr verkaufen. Eine Ausnahme wird nur für Studenten oder für vorrübergehende Erwerbstätige in der Schweiz gemacht.

Für die in der Schweiz sog. Motorfahrzeugsteuer ist neben der kantonalen Wohnsitzzugehörigkeit, auch Hubraum, Gesamtgewicht und zulässige Nutzlast entscheidend. Versicherungsbeträge sind ähnlich wie in Deutschland zu entrichten. Eine Fahrzeuganmeldung in den Zulassungsstellen ist nur mit gültiger Haftpflichtversicherung möglich. Dies gilt sogar in der ganzen EU. Wer im Besitz eines umweltfreundlichen Autos ist, kann auf Vergünstigungen in der Steuerberechnung hoffen. Mehrere Kantone setzten sich derzeit dafür ein, dass Fahrzeuge mit kleinem Treibstoffverbrauch und Verminderung der Schadstoff-Emission entsprechend weniger Steuern bezahlen müssen. Entsprechende Vorschriften sind auch hier von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Grundsätzlich gilt, dass Fahrzeughalter mindestens einen Euro-4 Motor haben sollten um mit Vergünstigungen rechnen zu können. Kategorisiert werden diese Fahrzeuge mit den Buchstaben A und B. Autobesitzer mit einer Kategorie vom C, D, E, F, oder G müssen in einigen Kantonen sogar mit zusätzlichen Steuern rechnen. Grundsätzlich sollten alle Deutschen, die sich für einen Umzug samt Auto in die Schweiz entscheiden, sich bei der für das Kanton zuständigen Zoll- und Zulassungsstelle informieren, um "böse Überraschungen" zu vermeiden. Insgesamt sind 26 Kantone hierfür zuständig. Bei der Einreise ist das Mitführen von Aufenthaltsbewilligung, amtliche Fahrzeugpapiere, Pass und Kaufvertrag oder Rechnung über Erwerb des Autos nötig.